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Lehm Ton und Sand in Harmonie

Lehm gehört zu den ältesten Baustoffen der Menschheit. Lehmdekorputze wirken natürlich, warm und mediterran. Gestalten Sie mit beruhigenden Farben der Natur kreative Wände und ein gutes Raumklima.

Lehm als Baustoff wird seit Jahrhunderten genutzt. Rund etwa ein Drittel der Menschheit lebt heute in Häusern aus Lehm.  
  Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde Lehm mehr und mehr durch industriell gefertigte Baustoffe verdrängt. Nur nach den beiden Weltkriegen im letzten Jahrhundert erlangte er nochmals vorübergehend Bedeutung als dringend benötigter und zur Verfügung stehender Baustoff. Schnell wollte man nach dem II. Weltkrieg die Kriegszerstörungen beseitigen. Es wurde daher möglichst rationell, kostengünstig, hoch und mit vorgefertigten Bauelementen aus Beton gebaut. Anfang der 1970er Jahre wurde in der Bundesrepublik die DIN-Norm zum Lehmbau zurückgezogen. In der damaligen DDR hatten die Anordnungen zum Lehmbau von 1953 zwar noch formal Bestand bis zur Wiedervereinigung 1990. Jedoch kam Lehm im Wiederaufbau nicht mehr zur Anwendung. Der Baustoff Lehm verlor erneut seine Bedeutung.
Stampflehmhaus Weilburg
Seit den 1980er Jahren lässt sich aber in Deutschland und der Schweiz sowie in vielen anderen Ländern Europas und auch Weltweit eine klare Rückbesinnung ausmachen auf energiesparendes, ressourcen- und unweltschonendes Bauen mit gesundheitlich unbedenklichen, wiederverwendbaren Baustoffen. Während der "neue" Lehmbau hier zu Lande in vergangenen Jahrzenten entscheidende Impulse aus dem Bereich der Denkmalpflege erhielt, gewinnen heute besonders Aspekte der ökologischen und vor allem gesundheitsgerechten Bauens erheblich an Bedeutung. Lehm ist nicht nur bei uns, sondern auch in anderen europäischen Ländern und weltweit gesehen insbesondere in Entwicklungsländern ein idealer Baustoff für die Zukunft.
   
Schilfrohrmatte als Lehmputz-Träger.
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